Rückblick auf „FOG in the JU-Air“

Etwas ganz Spezielles konnten 15 Flugpassagiere der FOG und aus anderen Offiziersgesellschaften am Samstag, 17. September 2016 erleben. Bei akzeptablem Wetter (die Wolkendecke über dem Aargau lag oberhalb der üblichen Flughöhe) flog die Delegation ab Dübendorf bis nach Rheinfelden, schwenkte um den Baldeggersee und landete nach einer „Seeüberquerung“ wieder in Dübendorf. Aber der Reihe nach…!

Um 1630 Uhr begrüsste uns unser Kapitän und JU-Air-Chefpilot, Oberstlt i Gst Andreas Pfisterer zu einem exklusiven FOG-Rundflug. Er versprach ein unvergessliches Erlebnis – und er behielt Recht. Nachdem alle ihre Blase geleert hatten (an Bord hat es ja keine Toilette) ging es aufs Flugfeld zur „Tante JU“. Die Beinfreiheit liess zwar zu wünschen übrig, doch der Ausblick würde uns dafür entschädigen. Nach den Safety-Instructions und dem üblichen Check ob alle angeschnallt sind, ging es auf die Startpiste. Die drei original BMW-Motoren gaben Schub – wobei, schnell wurde es ja nicht.

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einsteigen!

Mit kaum 100km/h hob die Maschine ab. Nach wenigen Minuten war bereits ein Höhepunkt angesagt: Wir flogen Piste 28 in Zürich an und überquerten den für uns kurze Zeit gesperrten Flughafen Zürich in Bodennähe.

Nach einem Schwenker Richtung Süden flog die JU quer zum Limmattal über Baden zum Wasserschloss und von da Richtung Norden zum Rhein. Dem Rhein entlang und damit mit Blick ins Fricktal ging es weiter bis Rheinfelden, von wo man auch einen guten Blick nach Basel hatte.

Jeder Fluggast hatte die Möglichkeit, dem Cockpit einen Besuch abzustatten und (fast) aus dem offenen Fenster zu winken – oder zumindest zu fotografieren.

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Blick ins Cockpit

Über Liestal, Sissach ging es über die Froburg westlich an Aarau vorbei weiter südlich. Ursprünglich war vorgesehen, einen Schwenker um die Rigi oder den Pilatus zu fliegen, doch das schlechte Wetter über Luzern liess diesen Plan „ins Wasser fallen“. Also ging es südlich des Baldeggersees rüber ins Freiamt und von da über den Zürichsee zurück nach Dübendorf. Nach rund einer Stunde Flugzeit schwebten wir wie auf einem Luftkissen zur Piste nieder.

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viel Wellblech und wenig Beinfreiheit – aber zufriedene Gesichter

Nach dem Flug hatten alle genug Zeit, um sich die Maschine nochmals genauer anzusehen, ein Selfie zu machen und dem Kassier das Startgeld zu übergeben. Mit einem obligaten Apéro (dem „Lande-Bier“) wurde der Anlass beendet.

Wir danken Andi Pfisterer herzlichen für die unkomplizierte Organisation und die gelungene Überraschung.

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Passagiere und Kapitän (ganz rechts)

 

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