Blog · 2012

SOG: Es reicht!

Die Schweizerische Offiziersgesellschaft (SOG) reagiert entrüstet und verständnislos auf den Entscheid des Bundesrates, das Armeebudget im Rahmen des Konsolidierungs- und Aufgabenüberprüfungspakets 2014 um insgesamt 100 Millionen zu kürzen. Sie macht den Bundesrat darauf aufmerksam, dass er der Armee ein Leistungsprofil und einen Bestand von 100‘000 Angehörigen vorgegeben hat. Kaum fünf Monate sind vergangen, seit der Bundesrat der Armee ein Budget von 4.7 Mia (inkl. Gripenanteil) zusprach, und jetzt ändert er die Rahmenbedingungen bereits wieder. Muss man die Regierung daran erinnern, dass die Armeeangehörigen zur Dienstleistung verpflichtet sind und deshalb Anrecht auf adäquate Ausbildung und Ausrüstung haben?

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1 Kommentar

  1. Allerdings – es reicht. Unsere Armee kann ihre Aufträge nicht einmal im Ansatz erfüllen. Wer Dienst tut, muss sich -entschuldigt den Ausdruck, es fällt mir kein passenderer ein- verarscht vorkommen.
    Das Geld wäre vorhanden: Entwicklungshilfe, Asylwesen, Subventionen in alle Winde, Imagepflege der Verwaltung, internationale Konferenzen und ähnliches; von alle dem nur 5% an die Armee, und es wäre schon einiges besser. Zwar immer noch weit weg von einem sinnvollen Gleichgewicht zwischen der relativen Wichtigkeit der verschiedenen Staatsaufgaben und deren Budgets, aber immerhin, die Armee käme ihrer Fähigkeit zur Auftragserfüllung wieder etwas näher.

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