{"id":3954,"date":"2014-03-23T11:16:15","date_gmt":"2014-03-23T09:16:14","guid":{"rendered":"http:\/\/fricktaleroffiziere.ch\/?p=3954"},"modified":"2014-03-23T20:40:26","modified_gmt":"2014-03-23T18:40:26","slug":"jahresbericht-2013-des-praesidenten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/fricktaleroffiziere.ch\/?p=3954","title":{"rendered":"Jahresbericht 2013 des Pr\u00e4sidenten"},"content":{"rendered":"<p><b>Die Lage um die Schweiz \u2013 Getarnter Aufschwung oder getarnter Kollaps?<\/b><\/p>\n<p>W\u00e4hrend Politiker, Zentralbanker, B\u00f6rsenkommentatoren und Konjunkturforscher den Aufschwung herbeireden, will die Realwirtschaft sich partout nicht ans Drehbuch halten. Wie \u00fcblich wird f\u00fcr das zweite Halbjahr der definitive Aufschwung prognostiziert. Wie man seit f\u00fcnf Jahren diesen medial bevorzugten &#8220;Experten&#8221; angesichts der globalen Lage noch Glauben schenken kann, ist mir ein R\u00e4tsel.<\/p>\n<p>In Argentinien werden im Fr\u00fchling 2013 die Preise eingefroren \u2013\u00a0die Inflation steigt unabl\u00e4ssig. Das Gelddrucken der Zentralbank hat \u2013 offenbar v\u00f6llig \u00fcberraschend \u2013\u00a0wieder einmal die Landesw\u00e4hrung zu Konfetti abgewertet. Auch Venezuela wertet seine W\u00e4hrung ab. Grunds\u00e4tzlich werden weltweit Milliarden an neuen Papier-Geldes ins System gepumpt. Der W\u00e4hrungskrieg ist in vollem Gange und unsere Nationalbank macht munter mit. <strong>Die SNB-Bilanz hat sich in wenigen Jahren von 70 auf 500 Mia. aufgebl\u00e4hnt.<\/strong>\u00a0<!--more--><\/p>\n<p>Im Fr\u00fchling dann ein Paukenschlag auf Zypern: Die Verm\u00f6gen in Zypern wurden eingefroren und anschliessend ein Teil davon eingezogen; Wer Geld bei einer zypriotischen Bank liegen hatte, zahlte f\u00fcr die Rettung Zyperns vor der Staatspleite mit. Also nochmals: <strong>Der (bankrotte) Staat, der das Eigentum sch\u00fctzen sollte, reisst es den B\u00fcrgern aus den H\u00e4nden.<\/strong> Was gegen Aussen als &#8220;Steuer&#8221; verkauft wird, ist tats\u00e4chlich willk\u00fcrliche Enteignung. Die Enteignung kommt auch in anderer Form daher, z.B. als Verstaatlichung der Pensionskassen wie etwa in Polen. Selbstverst\u00e4ndlich passt dazu auch eine neue Anlagedirektive, welche Staatsanleihen bevorzugt.<\/p>\n<p>Wenn man kurz danach in offiziellen FINMA-Dokumenten lesen kann, dass in einem \u00e4hnlichen Fall die Schweizer Sparer ebenso nach diesem Muster haftbar sind und mit Enteignungen rechnen m\u00fcssen, sollte es doch in der Bankenszene einen Aufschrei geben. Doch die Meldung bleibt ungeh\u00f6rt \u2013 vermutlich hat niemand die Mitteilung genau gelesen oder verstanden&#8230;<\/p>\n<p>Der US-Dollar erlebt seine letzten Tage als Weltw\u00e4hrung. Werthaltig ist er seit 100 Jahren nicht. Der Handel wird nun vermehrt in anderen W\u00e4hrungen abgewickelt:<\/p>\n<p>Derzeit hat der Renminbi einen Anteil am weltweiten Markt f\u00fcr Gesch\u00e4ftsabwicklungen von 8,6%. Zugegeben, der US-Dollar h\u00e4lt den L\u00f6wenanteil mit mehr als 80%. Aber schauen Sie nur, wie schnell der Renminbi gewachsen ist: im Januar 2012 war sein Anteil am Weltmarkt nur 1,9%. Er ist also fast um einen Faktor 5x in weniger als zwei Jahren stark angewachsen.<\/p>\n<p>Die EZB hat in den letzten 11 Jahren ihre Bilanz um \u00fcber 200% verl\u00e4ngert, die Chinesen um 660% und die Engl\u00e4nder um 800%. Der Chef des US Zentralbankensystems &#8216;Federal Reserve&#8217;, Ben Shalom Bernanke, gab seinen Job Ende des Jahres ab. Er geht in die Geschichte ein: <strong>Er hat in seiner Amtszeit mehr Geld gedruckt, als alle vor ihm<\/strong> \u2013\u00a0seit der Gr\u00fcndung der USA: von $8,4 Bio. auf \u00fcber $17 Bio. Mit QE4 pumpt er monatlich $85 Mia. in die Banken und finanziert zum grossen Teil so den amerikanischen Staat. Das sind $1.94 Mio. pro Minute!<\/p>\n<p>Das Gleiche gilt auch f\u00fcr Barak Hussein Obama bez\u00fcglich der US-Staatsschulden. Da wurde im Herbst der Staatsapparat sogar f\u00fcr ein paar Wochen geschlossen, weil man sich auf kein neues Budget einigen konnte. Unterdessen hat man sich auf weiter Ausgaben geeinigt. <strong>Eine Schuldenobergrenze kennt die USA seit dem nicht mehr.<\/strong> Damit werden die l\u00e4stigen Gespr\u00e4che, welche sowieso immer mit dem gleichen Resultat endeten, beiseite geschoben.<\/p>\n<p>Doch auch die Gesch\u00e4ftsbanken bewegen sich auf d\u00fcnnem Eis: Credit Agricole hat 46x mehr Fremd- als Eigenkapital. 2% Verluste auf den Anlagen reichen, um das Kapital zu vernichten. Die Deutsche Bank hat einen Leverage von 30 und bei der Credit Suisse (gem\u00e4ss Basel III) hat es immerhin noch 40x mehr Fremd- als Eigenkapital. Ob da die Erh\u00f6hung des Kapitalpuffers von 1% auf 2% ausreicht?<\/p>\n<p>In Japan hat der neue Premier Abe sein Konjunkturprogramm angeworfen \u2013\u00a0&#8220;Abenomics&#8221; genannt. Selbstverst\u00e4ndlich m\u00fcssen auch dort die Zinsen tief bleiben, denn <strong>bei einer Verdoppelung des Zinsniveaus auf 2,8% m\u00fcssten 100% der Steuereinnahmen f\u00fcr den Schuldendienst verwendet werden<\/strong>. Selbstverst\u00e4ndlich nehmen auch dort die Schulden zu. Und als ob dieses Problem nicht genug Aufmerksamkeit bed\u00fcrfte, werden diplomatische Spannungen mit China vom Zaun geschlagen. An der Wirtschaftsfront importiert Japan so grosse Mengen an Energiertr\u00e4ger, dass aus der Exportnation eine Importnation wurde. Die Energiepreise haben sich mehr als verdoppelt. Grund ist auch dort die &#8220;Energiewende&#8221; \u2013 viele Kernkraftwerke sind nach Fukushima noch immer ausgeschaltet. Die Differenz wird mit Oel, Gas und Kohle ausgeglichen.<\/p>\n<p>Faszinierend ist der Blick, wenn man sich nicht auf einzelne L\u00e4nder fokussiert, sondern z.B. die G7-L\u00e4nder als Gruppe betrachtet, also USA, UK, Frankreich, Italien, Kanada, Deutschland und Japan. Zwischenfrage: Wieso sind die Wirtschaftsgr\u00f6ssen der BRIC-Staaten (Brasilien, Russland, Indien, China) hier nicht dabei?<\/p>\n<p>Feststellung #1: Die <strong>G7 repr\u00e4sentieren etwa 50% des Weltbruttoinlandprodukts<\/strong>, als rund $30 Bio. Total haben sie aber $140 Bio an Schulden angeh\u00e4uft, also 440% des BIP. Nahezu alle diese L\u00e4nder sind genaugenommen bankrott.<\/p>\n<p>Feststellung #2: 1998, also vor 15 Jahren, war ihre Wirtschaftsproduktion $20 Bio. und die Schulden beliefen sich auf $70 Bio. Die Schulden haben sich in diesen Jahren verdoppelt, w\u00e4hrend die Wirtschaftsleistung nur um 50% zugenommen hat. <strong>Es wurden also $7 Schulden f\u00fcr jeden $1 Wirtschaftsleistung ben\u00f6tigt.<\/strong><\/p>\n<p>Feststellung #3: <strong>Steigen die Zinsen um 1%-Punkt, sind $1.4 Bio. zus\u00e4tzliche Zinsen f\u00e4llig<\/strong> \u2013\u00a0der Wirtschaftsleistung von Kanada! Wen wundert es da, dass die Zinsen tief bleiben m\u00fcssen? Wen wundert es, dass die gr\u00f6sste Gefahr f\u00fcr die Staaten von der &#8220;Deflation&#8221; ausgeht und man lieber Inflation generiert?<\/p>\n<p>Alle <strong>internationalen Finanz-M\u00e4rkte sind nun nachweislich manipuliert<\/strong>. Ob die LIBOR nun wieder die Realit\u00e4t abbildet, wissen wir nicht. Das frisch gedruckte Geld bevorzugt jene, die nahe bei der Quelle stehen: Die Reichen. Diese kaufen damit echte, reale Werte: Die Preise von Kunstartefakten, Immobilien und Aktien steigen. <strong>Es findet also die gr\u00f6sste globale Verm\u00f6genswertverschiebung statt, welche die Welt je erlebt hat! Kann das friedlich bleiben?<\/strong><\/p>\n<p>Nur Gold und Silber konnten bisher noch nicht von der Flucht in reale Werte profitieren. Nat\u00fcrlich sind auch diese M\u00e4rkte seit Jahren manipuliert. So macht es keinen Sinn, dass <strong>innert Milisekunden ganze Welt-Jahresproduktionen von Gold und Silber am Papiermarkt verkauft<\/strong> werden, wie im Fr\u00fchling 2013. Welcher geistig normale Investor w\u00fcrde so etwas tun? Die physische Nachfrage nach Gold ist mit sinkendem Preis massiv gestiegen. <strong>Alleine Indien und China kaufen mehr Edelmetalle auf dem physischen Markt ein, als die Welt j\u00e4hrlich hergibt<\/strong>. Die Schweizer Gold-Rafinerien m\u00fcssen Nachtschichten einschieben und haben M\u00fche bei der Beschaffung neuen Goldes. Gold, welches aus England in die Schweiz gelangt (zur Erinnerung: offiziell lagern 20% unseres Goldes in London), wird umgeschmolzen und landet im Fernen Osten. Die Chinesen lachen sich ins F\u00e4ustchen und fragen sich, wie dumm die westliche Welt sein kann?! Sie stossen ihre Dollar-Reserven ab und kaufen Physisches, v.a. Gold, Silber, Agrarland, Unternehmen, Immobilien.<\/p>\n<p>Die COMEX <strong>verspricht \u00fcber 100 Investoren die gleiche Unze Gold.<\/strong> Wenn die Musik aufh\u00f6rt zu spielen, stehen also mehr als 99% mit abges\u00e4gten Hosen da. Die Gold-ETF werden derweilen ihres physischen Goldes beraubt. Der R\u00fcckgang an eingelagertem Gold \u00fcbersteigt den mit dem Preisr\u00fcckgang erkl\u00e4rbaren Wert. Deutschland m\u00f6chte einen Teil seiner Goldreserven aus New York und Paris zur\u00fcck. F\u00fcr die 700t brauchen sie aber 7 Jahre! Im ersten Jahr kamen nur 37t zur\u00fcck, davon 5t aus New York. Ob da jemand den Goldschatz der Deutschen f\u00fcr die Preismanipulation verwendet hat?<\/p>\n<p>Und dann w\u00e4ren da noch \u00fcber $1 Bi<span style=\"text-decoration: underline;\">a<\/span>. (1 Mia. x 1 Mia.) an offenen <strong>Derivatpositionen<\/strong> \u2013\u00a0$300 Bio. d\u00fcrften davon wertlos sein. Zum Vergleich: Das Welt-BIP betr\u00e4gt $60 Bio. Hier darf man also mit Fug und Recht von einem globalen Finanz-Bankrott sprechen.<\/p>\n<p>Und dann war da noch Bitcoin, die virtuelle W\u00e4hrung die etwas Aufmerksamkeit auf sich gezogen hat. Innert wenigen Jahren hat sich der Kurs von wenigen US-Cent auf \u00fcber $1&#8217;000 vermehrfacht. Ein junger, ehemaliger Geheimdienstmitarbeiter namens Edward Snowden enth\u00fcllt eine Ungeheuerlichkeit um die andere. Die Welt nimmt die verfassungswidrigen Verfehlungen meist achselzuckend zur Kenntnis \u2013\u00a0Man hat ja genug zu tun, um den n\u00e4chsten Teen zum Superstar zu erk\u00fcren.<\/p>\n<p>Wissen Sie, was mir ob so vielen Fakten am meisten Angst macht? Es ist die <strong>Ignoranz der \u00f6ffentlichen westlichen Welt<\/strong> und im Besonderen unserer Politik. Die Mehrheit der Leute wird eines Tages in der gr\u00f6ssten Finanzkatastrophe aufwachen. Wie immer, hat es dann niemand voraussehen k\u00f6nnen!<\/p>\n<p><b>Die Lage in der Schweiz \u2013\u00a0die Wehrpflicht bleibt<br \/>\n<\/b><\/p>\n<p><b><\/b>Bei der Umsetzung der Volksentscheide zeigt &#8220;Bern&#8221; eine immer gr\u00f6ssere Verweigerungshaltung. Beim Bundesrat fragt man sich, auf welcher Seite er bei internationalen Verhandlungen \u00fcberhaupt steht. <strong>Unsere Landesinteressen haben eine sehr schlechtes Anwaltskollektiv<\/strong>.<\/p>\n<p>F\u00fcr uns als Offiziere gab es eine elementare Abstimmung: Die Initiative zur Abschaffung der Wehrpflicht. Unter der Leitung des Vereins f\u00fcr eine sichere Schweiz wurde die ganze Kraft der SOG und vieler befreundeter Organisationen in die Waagschale geworfen. Man war sich bewusst, dass eine Aufhebung der Wehrpflicht das Fundament der Schweiz ersch\u00fcttern w\u00fcrde. Unsere Mitglieder haben im Vorfeld der Abstimmung diverses Werbematerial erhalten und konnten so in ihrem Umfeld Stimmen gegen die Unsicherheitsinitiative mobilisieren. Mit \u00fcber 73% und allen Kantonen wurde die Unsicherheits-Initiative der GSoA und der linken Kreise dann \u00fcberraschend wuchtig abgelehnt \u2013 Im Fricktal sogar noch deutlicher (76,2% im Bezirk Rheinfelden, 80.1% im Bezirk Laufenburg).<\/p>\n<p>Doch die Kampagne hat zu gr\u00f6sseren Diskussionen innerhalb der Organisation gef\u00fchrt. Noch immer klafft ein grosses Loch in der Kasse [Anm.\u00a0<em>unterdessen wurde dieses durch die SOG gestopft<\/em>]. Es war wohl ein Fehler, dass die SOG vollmundig eine Million versprach (20&#8217;000 Mitglieder x 50 Franken), sich aber nicht darum k\u00fcmmerte, wie das Geld bei den Sektionen beschafft werden sollte.<\/p>\n<p>Die FOG hat die 50 Franken pro Mitglied im Budget 2013 integriert. Sie war dann auch die einzige Sektion im Kanton Aargau, welche den finanziellen Verpflichtungen vollumf\u00e4nglich nachgekommen ist. Andere Sektionen hofften auf Spenden und man\u00f6verierten sich in eine penible Situation.<\/p>\n<p>Auch die AOG merkte das \u2013\u00a0namentlich als eine der gr\u00f6sseren Kantonalsektionen. Eine L\u00f6sung f\u00fcr diese fehlenden Finanzmittel konnte aber nicht gefunden. Von den mehreren Zehntausend Franken wurden nur ein kleiner Teil an die nationale Kampagne \u00fcberwiesen. Andere Kantone klinkten sich von Anfang an aus.<\/p>\n<p>Dieses Trauerspiel soll sich nicht mehr wiederholen. Die SOG hat deshalb eine Stiftung ins Leben gerufen, welche solche Kampagnen eines Tages finanzieren soll.<\/p>\n<p>In diesem Zusammenhang danke ich unserem Kampagnenleiter, Maj a D Hermann Herzog und seinen zwei tatkr\u00e4ftigen Mithelfen: Lt Stefan Rohrer und Lt Janik Sch\u00f6nenberger. Zusammen mit einem Teil der b\u00fcrgerlichen Bezirksparteien hat dieses Trio f\u00fcr die Plakatierung im Fricktal gesorgt. Herzlichen Dank!<\/p>\n<p><b>Die Schweizer Armee \u2013 der Kampf um Zahlen<\/b><\/p>\n<p>Das Parlament hat sich gegen\u00fcber dem Bundesrat durchgesetzt und als Eckwerte f\u00fcr die n\u00e4chste Armeereform definiert: CHF 5 Mia., 5 Mio. Diensttage, 100&#8217;000 AdA. Wohlverstanden: Das ist wiederum eine Halbierung des Armeebestands und mit den 5 Mio. Diensttagen wird die Armee gezwungen, nur noch WK von 2 Wochen durchzuf\u00fchren. Dennoch f\u00fchlen sich die b\u00fcrgerlichen Politiker als Sieger und die SOG als Interessenvertreter frohlockt \u00fcber ihren Erfolg.<\/p>\n<p>Neben der Wehrpflichtsabstimmung bestimmt die Vernehmlassung zur Weiterentwicklung der Armee (WEA) und der Tigerteilersatz (Gripen) die Armeeagenda. Zur &#8220;WEA&#8221; eine Zahl vorab: Sucht man auf admin.ch nach &#8220;Weiterentwicklung&#8221;, erh\u00e4lt man rund 26&#8217;500 Ergebnisse aus allen Departementen. Ob wirklich mehr als nur eine Worth\u00fclse dahintersteckt, wage ich zu bezweifeln. Die WEA wurde im Sommer in die Vernehmlassung geschickt. Die <a href=\"http:\/\/sog.ch\/tag\/weiterentwicklung-der-armee\/\" target=\"_blank\">SOG sagt<\/a> \u2013\u00a0ohne R\u00fccksprache mit den 20&#8217;000 Mitgliedern \u2013\u00a0&#8220;Ja, aber&#8221; zur Vorlage und h\u00e4lt insbesondere an den CHF 5 Mia., den 100&#8217;000 AdA und einer flexiblen WK-Dauer fest. Andere Organisationen, etwa die <a href=\"http:\/\/blog.ggstof.ch\/?p=2824\" target=\"_blank\">Gesellschaft der Generalstabsoffiziere, lehnen die WEA grunds\u00e4tzlich ab<\/a> und haben grosse Vorbehalte gegen\u00fcber den Details.<\/p>\n<p>Die Diskussion um die WEA ging v\u00f6llig im Gefechtsl\u00e4rm um die Wehrpflicht unter. Der Wissensstand in den Offiziersgesellschaften darf eher als &#8220;mager&#8221; bezeichnet werden. Schade, hat es die SOG verpasst, hier intern eine gr\u00f6ssere Debatte anzustossen. Selbst in der AOG stiess die FOG mit diesem Vorschlag auf taube Ohren. &#8220;<em>Die Sache ist ja bereits gegessen&#8230;!<\/em>&#8221; \u2013\u00a0oder &#8220;<em>Die WEA ist nicht mehr zu stoppen!<\/em>&#8221; waren zu h\u00f6ren. Das sind keine guten Voraussetzungen f\u00fcr den Erfolg der mittlerweile vierten Armeereform innert 20 Jahren. Ein beklemmendes Gef\u00fchl macht sich breit.<\/p>\n<p>Die eidgen\u00f6ssischen R\u00e4te haben die Beschaffung des Gripen in eine finanzpolitische Vorlage gegossen. Man wollte die R\u00fcstungsvorlage so &#8220;referendumsf\u00e4hig&#8221; machen. Das Referendum gegen das Gripen-Fondsgesetz war in kurzer Zeit eingereicht. Organisatorisch wurde nach der erfolgreichen Wehrpflicht-Kampagne wieder der VsS mit Hans-Peter W\u00fcthrich, Br a D als Kampagnenleiter in die Schlacht geschickt. Wir entscheiden am 18. Mai 2014.<\/p>\n<p><b>Schweizerische und Aargauische Offiziersgesellschaft (SOG und AOG)<\/b><\/p>\n<p>In beiden Organisationen war die Wehrpflicht 2013 dominierend. Es hat sich auf kantonaler Ebene gezeigt, dass der Spagat zwischen politisch &#8220;neutraler&#8221; Offiziersgesellschaft und einer Abstimmungskampagne zu Spannungen f\u00fchren kann. W\u00e4hrend die Offiziersgesellschaften basisdemokratisch von unten nach oben aufgebaut sind, funktioniert eine Kampagne Top-Down.\u00a0 Besonders bei Finanzierungsfragen hat dies mehrmals zu heftigen Auseinandersetzungen gef\u00fchrt.<\/p>\n<p>Die von der AOG initiierten Anl\u00e4sse f\u00fcr Trp K\u00f6 Kdt aus dem Kanton AG, Zusammenk\u00fcnfte mit Politikern sowie die generelle Positionierung im Reigen der Aargauer Sicherheitsorgane haben der AOG gut getan und sie gest\u00e4rkt. Doch auch hier scheiden sich die Geister bei der Finanzierung. Nachdem den Sektionspr\u00e4sidenten vom AOG-Vorstand vorgerechnet wurde, dass das AOG-Budget massiv zu \u00fcberborden drohte, gab es gr\u00f6ssere Diskussionen, wie das Loch zu stopfen ist. Die Sachlage ist auch \u00fcber ein Jahr sp\u00e4ter noch h\u00e4ngig. Die Position der FOG war es dabei stets, in erster Priorit\u00e4t Kosten zu reduzieren, zweitens zus\u00e4tzliche Finanzmittel, z.B. durch Sponsoren, zu organisieren und erst in letzter Priorit\u00e4t zus\u00e4tzliche Mitgliederbeitr\u00e4ge von den Sektionen einzuverlangen. Diesen Kurs wird der Pr\u00e4sident auch weiterhin konsequent vertreten.<\/p>\n<p><b>FOG \u2013\u00a0Revitalisiertes Veranstaltungsangebot<\/b><\/p>\n<p>Der Vorstand hatte f\u00fcr 2013 ein ausgebautes Vereinsprogramm vorgelegt. Neu finden &#8220;Quartals-Rapporte&#8221; statt, die in abwechselnder Reihenfolge im unteren und oberen Fricktal stattfinden. Verbunden ist die lockere Zusammenkunft immer mit einem saisonalen kulinarischen Schmaus. Im Fr\u00fchling traf man sich zum &#8220;Spargel-Rapport&#8221; in der Krone Wittnau, im Sommer im Feldschl\u00f6ssli Rheinfelden zu &#8220;Bier und Wurst&#8221;. Der J\u00e4ger-Rapport fand im L\u00f6wen Herznach statt und zum hervorragenden Fondue traf man sich in Maisprach.<\/p>\n<p>Die Vereinsversammlung fand in der Krone in M\u00f6hlin statt (19 Aktivmitglieder und 2 G\u00f6nner waren anwesend). Ren\u00e9 M\u00fcller, Leiter der Katastrophenvorsorge des Kantons Aargau (und SC Kantonaler F\u00fchrungsstab), referierte \u00fcber die &#8220;F\u00fchrung im Katastrophenfall&#8221;.<\/p>\n<p>Ende Mai fand zum ersten Mal das AOG-Wettschiessen in der RSA Schlauen\/Oeschgen statt. Als einzige externe Delegation konnten wir Sch\u00fctzen aus der OG Baden begr\u00fcssen. Der Anlass fand jedoch guten Anklang und wird im Mai erneut durchgef\u00fchrt.<\/p>\n<p>Daneben haben wir auf Veranstaltungen von Partner-Organisationen hingewiesen, welche f\u00fcr unsere Mitglieder von Interesse sein k\u00f6nnten. Diesen Austausch wollen wir auch in Zukunft f\u00f6rdern.<\/p>\n<p>F\u00fcr den Versand haben wir uns entschieden, mit der <a href=\"http:\/\/www.stiftung-mbf.ch\/\" target=\"_blank\">Stiftung MBF in Stein<\/a> zusammen zu arbeiten. Die Leistungen entsprechen unseren Vorstellungen und sind finanziell tragbar. So verstehen wir &#8220;soziale Verantwortung&#8221; in der Region.<\/p>\n<p>Der Mitgliederbestand steht bei 117 (davon 35 G\u00f6nner). Auch 2013 wurden uns keine Todesf\u00e4lle gemeldet. Leider mussten wir hingegen ein paar Mitglieder wegen zu vieler ausstehender Mitgliederbeitr\u00e4ge ausschliessen. Es sind das: Oblt Ackermann Thomas, Oblt Dalcher Stefan, Maj Franzen Amad\u00e9, Oblt Frei Reto, Hptm Freiermuth Adrian, Oblt Schmid Patrick, Oblt Senn J\u00fcrg, Oblt Tufail Farhan, Maj Bamert Martin, Oblt Hirter Peter, Hptm Weder Willy.<\/p>\n<p><b>Schluss und Dank<\/b><\/p>\n<p>Zum Schluss danke ich meinen Vorstandskameraden f\u00fcr die gute und angenehme Zusammenarbeit und gratuliere der AOG f\u00fcr die dreifache Zielerreichung. Ich freue mich auf das n\u00e4chste Jahr, wenn es darum geht, die FOG nochmals ein St\u00fcck vorw\u00e4rts zu bringen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Lage um die Schweiz \u2013 Getarnter Aufschwung oder getarnter Kollaps? W\u00e4hrend Politiker, Zentralbanker, B\u00f6rsenkommentatoren und Konjunkturforscher den Aufschwung herbeireden, will die Realwirtschaft sich partout nicht ans Drehbuch halten. 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