{"id":4894,"date":"2017-03-20T10:48:12","date_gmt":"2017-03-20T09:48:09","guid":{"rendered":"http:\/\/fricktaleroffiziere.ch\/?p=4894"},"modified":"2017-03-21T10:50:30","modified_gmt":"2017-03-21T09:50:30","slug":"antworten-der-sog-auf-die-fragen-der-aog","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/fricktaleroffiziere.ch\/?p=4894","title":{"rendered":"Antworten der SOG auf die Fragen der AOG"},"content":{"rendered":"<p>Am Schluss des <a href=\"http:\/\/aargauer-offiziersgesellschaft.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/20170209-Offener-Brief-an-die-SOG.pdf\">&#8220;Offenen Briefes&#8221; der AOG an den SOG Pr\u00e4sidenten (datiert vom 9. Februar 2017)<\/a> hat die AOG verschiedene Fragen gestellt und Antr\u00e4ge formuliert (siehe auch <a href=\"http:\/\/aargauer-offiziersgesellschaft.ch\/?p=1281\">Blog-Beitrag<\/a>).\u00a0Am 15. M\u00e4rz 2017 hat die SOG Ihre Antworten auf die Fragen der AOG zugestellt (<a href=\"http:\/\/aargauer-offiziersgesellschaft.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/20170315_B_SH_Antworten-AOG.pdf\">Original PDF<\/a>). Im Sinne der Transparenz publizieren wir die Antworten inkl. einer Einsch\u00e4tzung.<\/p>\n<h1><strong>Fragen zum Vorstand SOG<\/strong><\/h1>\n<ul>\n<li>Welche Sparmassnahmen und Strukturanpassungen wurden seit 2012 eingef\u00fchrt, welche zu einer Entlastung der SOG-Kasse beitrugen?<\/li>\n<li>Wieso wurde nicht schon fr\u00fcher Gegensteuer gegeben, um die Situation nachhaltig zu verbessern?<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Antwort der SOG<\/strong> (Hervorhebung Red.)<br \/>\n<span style=\"color: #993300;\"><em>Vor 2016 wurden <strong>keine Sparmassnahmen und Strukturanpassungen vorgenommen<\/strong>.<!--more-->Kostenseitige Anpassungen und Strukturanpassungen wurden in mehreren Arbeitsgruppen und anla\u0308sslich Klausuren besprochen, Antra\u0308ge vorbereitet \u2013 <strong>jedoch durchwegs im Status Quo belassen<\/strong>. Sa\u0308mtliche bearbeiteten Massnahmen und Vorschla\u0308ge <strong>wurden vom Ausschuss<\/strong> oder anla\u0308sslich der Vorstandssitzungen und Klausuren vom <strong>SOG-Vorstand<\/strong> <strong>verworfen<\/strong>.<\/em><\/span><br \/>\n<span style=\"color: #993300;\"><em>Im Jahr 2016 hat der Vorstand den <strong>Auftrag der Delegiertenversammlung<\/strong> 2016 in Chur umgesetzt. Umfassender <strong>Leistungsabbau<\/strong> und Sparmassnahmen wurde beschlossen und wo vertraglich nicht gebunden, durch den Vorstand umgesetzt.<\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #993300;\"><em><strong>Seit 2012<\/strong> der Entscheid gefa\u0308llt wurde, das Generalsekretariat voll zu professionalisieren, <strong>war immer klar, dass die finanziellen Mittel der SOG mittelfristig nicht ausreichen wu\u0308rden<\/strong>. Diese Tatsache wurde an Vorstandssitzungen, Pra\u0308sidentenkonferenzen und Delegiertenversammlungen <strong>immer wieder offen kommuniziert<\/strong>.<\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #993300;\"><em>Im SOG-Vorstand waren die Finanzen <strong>in jeder Klausur<\/strong> seit 2012 ein Thema. Der SOG- Vorstand hat jeweils <strong>den Status Quo entschieden<\/strong>.<\/em><\/span><\/p>\n<p><strong>Beurteilung der Antwort<\/strong><br \/>\nErst als der SOG-Vorstand anl\u00e4sslich der DV 2016 in Chur mit ihrem Antrag f\u00fcr eine Beitragsverdoppelung gescheitert ist und den Auftrag der DV erhalten hat, Sparmassnahmen zu pr\u00fcfen (diese Punkt fehlt jedoch im Protokoll der DV 2016 \u2013 wie lautete der genaue Auftrag?) wurde der jahrelangen Misswirtschaft ein erstes Mal die Stirn geboten. Weder SOG-Vorstand noch der Ausschuss haben je mehrheitsf\u00e4hige Vorschl\u00e4ge erarbeitet.<\/p>\n<p>Heute\u00a0versteckt sich die SOG hinter dem Argument, dass\u00a0sie immer wieder &#8220;<em>offen kommuniziert<\/em>&#8221; habe, dass die finanziellen Mittel der SOG nicht reichen w\u00fcrden. Sie schiebt damit den Schwarzen Peter der Pr\u00e4sidentenkonferenz (PK) oder der Delegiertenversammlung zu. Gleichzeitig hat es aber der Vorstand nicht geschafft, selbst Sparmassnahmen einzuleiten oder solche der DV zu beantragen.<\/p>\n<p>&#8220;Wir haben ein Problem \u2013 Es besteht Handlungsbedarf \u2013 Wir tun aber nichts!&#8221; Das ist F\u00fchrungsversagen wie es im Buche steht!<\/p>\n<p>H\u00e4tte die SOG-Spitze j\u00e4hrlich Sparmassnahmen vorgeschlagen und w\u00e4ren diese dann von der DV abgelehnt worden, w\u00e4re die Ausrede\u00a0noch verst\u00e4ndlich.<\/p>\n<p>Leider verliess sich der SOG-Vorstand auf die Offiziersstiftung. Doch der &#8220;Weisse Ritter&#8221; lieferte nicht ab. \u00dcber die Gr\u00fcnde lesen Sie weiter unten.<\/p>\n<p>Wenn jedoch weder der SOG-Vorstand noch dessen Ausschuss dazu f\u00e4hig und offenbar auch nicht willens sind,\u00a0&#8220;<em>kostenseitige Anpassungen&#8221;<\/em> bzw.\u00a0<em>&#8220;Strukturanpassungen&#8221;<\/em> zu beschliessen, stehen diese Organe dem Gl\u00fcck der SOG im Wege.<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">Fazit<\/span>: Die SOG-Spitze ist handlungsunf\u00e4hig oder -unwillig. Sie\u00a0sind personell neu zu besetzen. Das Vertrauen in eine solche (von Offizieren &#8220;gef\u00fchrte&#8221;?!) Spitze ist verloren.<\/p>\n<h1><strong>Fragen zum Generalsekretariat<\/strong><\/h1>\n<ul>\n<li>Um welche Aufgaben wurde das urspru\u0308ngliche Pflichtenheft erweitert? Bzw. welche zusa\u0308tzlichen Kosten werden zusa\u0308tzlich abgegolten?<\/li>\n<li>Wer hat diese Auftra\u0308ge erteilt und das Budget dafu\u0308r gesprochen?<\/li>\n<li>Aufgrund welcher Kriterien wurde der Auftrag urspru\u0308nglich vergeben?<\/li>\n<li>Welches waren einmalige Aufwendungen, infolge der Abstimmungska\u0308mpfe? Wurden diese separat in Rechnung gestellt (Kampagnenkonto) oder sind diese in den normalen Rechnungen enthalten?<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Antwort der SOG<\/strong> (Hervorhebung Red.)<br \/>\n<em><span style=\"color: #993300;\">Das <strong>Pflichtenheft<\/strong> des Generalsekretariats wurde <strong>nicht erweitert<\/strong>. Es kamen in den letzten Jahren im Rahmen des bestehenden Vertrages jedoch stets <strong>neue Aufgaben und Funktionen<\/strong> hinzu (z.B. Administration der Stiftung, Rechnungsfu\u0308hrung der SOG, Projekte und Veranstaltungen, etc.), welche vom Generalsekretariat im 2012 ausgehandelten Mandatsvertrag erledigt wurden.<\/span><\/em><\/p>\n<p><em><span style=\"color: #993300;\">Auftra\u0308ge an das Generalsekretariat wurden und werden vom Pra\u0308sidenten, dem Ausschuss und \/ oder dem SOG-Vorstand beschlossen und im Einklang und im Rahmen der vertraglich vereinbarten Verpflichtungen vergeben. Der <strong>Mandatsvertrag<\/strong> wurde seit Einfu\u0308hrung des Generalsekretariats <strong>nicht vera\u0308ndert<\/strong>. Das Budget fu\u0308r das Generalsekretariat wurde <strong>im vertraglich beschlossenen Rahmen<\/strong> jeweils an der Delegiertenversammlung durch die Delegierten <strong>immer einstimmig verabschiedet<\/strong>.<\/span><\/em><\/p>\n<p><em><span style=\"color: #993300;\">Die durch den SOG Vorstand eingesetzte Findungskommission hat die Vorgaben fu\u0308r das Generalsekretariat erstellt und diese wurden vom SOG-Vorstand abgesegnet. Nach einer o\u0308ffentlichen Ausschreibung des Mandates hat der SOG-Vorstand aus fu\u0308nf Bewerbern den Zuschlag fu\u0308r das Mandat an Daniel Slongo vergeben. Die Agentur alea iacta ist dabei lediglich Arbeitgeberin, rechnet die Sozialversicherungsbeitra\u0308ge ab und stellt die von der SOG vertraglich geforderte Infrastruktur zur Verfu\u0308gung. Der <strong>Mandatsvertrag<\/strong> wurde <strong>von der Findungskommission<\/strong> ausgearbeitet und vom SOG-Vorstand abgesegnet.<\/span><\/em><\/p>\n<p><em><span style=\"color: #993300;\">Die Aufwendungen der SOG fu\u0308r die Abstimmungska\u0308mpfe sind in den jeweiligen publizierten Jahresrechnungen ausgewiesen. Es wurden <strong>keine Aufwendungen<\/strong> des Generalsekretariates fu\u0308r die Abstimmungska\u0308mpfe <strong>dem Kampagnenkonto belastet<\/strong> oder in Rechnung gestellt.<\/span><\/em><\/p>\n<p><strong>Beurteilung der Antwort<br \/>\n<\/strong>Widerspr\u00fcchlicher kann die\u00a0erste Antwort wohl nicht sein. Folgede Fragen dr\u00e4ngen sich auf:<\/p>\n<ul>\n<li>Wie unterscheiden sich die Pflichten von den Aufgaben und Funktionen?<\/li>\n<li>F\u00fcr welche Aufgaben\u00a0hat Herr Slongo (oder &#8220;alea iacta&#8221;?) offeriert und wie hoch war diese Offerte?<\/li>\n<li>Wie viel &#8220;Luft&#8221; musste wohl in der ersten Offerte gewesen sein (wie hoch war diese?) bzw. im Mandatsvertrag vereinbart worden sein (welche Zahl steht da?), wenn diese \u2013 offenbar substanziellen \u2013 zus\u00e4tzlichen A<span style=\"color: #000000;\">ufgaben und Funktionen im\u00a0 2012 ausgehandelten und nicht ge\u00e4nderten Mandatsvertrag erledigt werden k\u00f6nnen? Uns sind jedenfalls keine unabgegoltenen &#8220;Milizanteile&#8221; bekannt. Hat Herr Slongo \/ &#8220;alea iacta&#8221; so\u00a0gut verhandelt?<\/span><\/li>\n<\/ul>\n<p>Vorgaben und\u00a0Kriterien, nach denen der Auftrag ausgeschrieben bzw. vergeben wurde, bleiben weiterhin geheim. Es mag ausserdem Zufall sein, dass der Generalsekret\u00e4r genau <a href=\"https:\/\/www.xing.com\/profile\/Daniel_Slongo\">zum Zeitpunkt der Mandats\u00fcbernahme bei &#8220;alea iacta&#8221; in St. Gallen angefangen hat zu arbeiten<\/a>. Vieles bleibt im Dunkeln. Transparenz sieht anders aus.<\/p>\n<p>Ob die Aufgabe von &#8220;alea iacta&#8221; wirklich nur in der Abrechnung der Sozialversicherungsbeitr\u00e4ge und im Bereitstellen der Infrastruktur liegt, ist zu bezweifeln. Auf ihrer <a href=\"https:\/\/www.alea-iacta.ch\/alea-iacta-kunde-detail\/kunde\/42.html\">Webseite t\u00f6nt es anders<\/a>: &#8220;<em>Seit Februar 2013 <strong>f\u00fchren<\/strong> wir das Generalsekretariat der SOG.<\/em>&#8221;<\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Besonders widerspr\u00fcchlich\u00a0ist die Aussage, dass &#8220;d<em>as Budget fu\u0308r das Generalsekretariat\u00a0[&#8230;] <strong>im vertraglich beschlossenen Rahmen<\/strong> [&#8230;]\u00a0verabschiedet [wurde]&#8221;. <\/em>Wie wir <a href=\"http:\/\/aargauer-offiziersgesellschaft.ch\/?p=1281\">gezeigt haben<\/a>, betrug das Budget f\u00fcr das GS in den Jahren 2013 bis 2015:<\/span><\/p>\n<ul>\n<li>2013: Budget: CHF 162&#8217;500 \u2013 Rechnung: CHF 221&#8217;376 (+CHF 58&#8217;876)<\/li>\n<li>2014: Budget: CHF 205&#8217;000 \u2013 Rechnung: CHF 232&#8217;200 (+CHF 27&#8217;200)<\/li>\n<li>2015: Budget: CHF 232&#8217;200 \u2013 Rechnung: CHF 232&#8217;200 (+CHF 0)<\/li>\n<\/ul>\n<p>Wie kann es dann sein, dass in den Jahren 2013 und 2014 der offenbar &#8220;vertraglich beschlossene Rahmen&#8221; um insgesamt CHF 86&#8217;076 \u00fcberschossen bzw. zu tief budgetiert wurde? Entweder hat die SOG in diesen beiden Jahren mehr bezahlt als sie vertraglich abgemacht hat oder sie hat bewusst die Kosten des GS tiefer darstellen wollen als sie vertraglich ausgehandelt wurden \u2013 dies w\u00e4re eine bewusste T\u00e4uschung der Mitglieder!<\/p>\n<p>Der Hinweis auf &#8220;<em>immer einstimmig verabschiedet<\/em>&#8221; schiebt erneut den Schwarzen Peter an die\u00a0DV.<\/p>\n<p>Eher speziell ist auch das Vorgehen, dass der Mandatsvertrag vom Kunden ausgearbeitet wird und nicht von Dienstleistungsanbieter. Was wohl darin steht?<\/p>\n<p>Die letzte Antwort legt den Schluss nahe, dass Herr Slongo s\u00e4mtliche Aufwendungen f\u00fcr die beiden Kampagnen (Wehrpflicht, Gripen) entweder\u00a0&#8220;pro bono&#8221; geleistet hat oder diese noch im ordentlichen Budget Platz fanden. Die Abstimmungen fanden 2013 und 2014 statt \u2013 genau in den Jahren, in denen das Budget massiv \u00fcberschossen wurde. Wie geht das auf?<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">Fazit<\/span>: Die Antworten k\u00f6nnen\u00a0nicht \u00fcberzeugen und werfen noch mehr Fragen auf. Dem Finanzchef muss\u00a0daher die D\u00e9charge verweigert werden.<\/p>\n<h1>Fragen zur Stiftung der Offiziere der Schweizer Armee<\/h1>\n<ul>\n<li>Stiftungen leben normalerweise von den Kapitalertra\u0308gen. Wieso wurde das Stiftungskapital angeru\u0308hrt und aufgebraucht?<\/li>\n<li>Aufgrund welcher Vorgaben wurden die Zuwendungen gesprochen? Existiert ein Reglement?<\/li>\n<li>Wer hat die Stiftungsratsmitglieder gewa\u0308hlt? Welches waren die Anforderungen? Erfu\u0308llen die Mitglieder die fachlichen Anforderungen? Wieso wurden ausschliesslich (Ex)Pra\u0308sidenten und der Finanzchef in den Stiftungsrat berufen, welche nicht unabha\u0308ngig vom SOG-Vorstand sind?<\/li>\n<li>Wie viel Geld hat die Stiftung von Dritten (ex SOG) eingenommen?<\/li>\n<li>Welche finanziellen Vor- oder Nachteile wurden durch die Umlagerung von 370&#8217;000 Fr. in die Stiftung und zuru\u0308ck in die SOG geschaffen?<\/li>\n<li>Wem ist die Stiftung Rechenschaft schuldig? Wer beaufsichtigte die Stiftung? Wie lauteten ihre Berichte?<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Antwort der SOG<\/strong> (Hervorhebung Red.)<br \/>\n<em><span style=\"color: #800000;\">Das Stiftungskapital von CHF 50&#8217;000 ist nach wie vor vorhanden und wurde nicht angeru\u0308hrt. Die Stiftungsstatuten sehen vor, dass das <strong>Stiftungsvermo\u0308gen angeru\u0308hrt werden kann<\/strong>.<\/span><\/em><\/p>\n<p><em><span style=\"color: #800000;\">Zuwendungen werden auf begru\u0308ndete schriftliche Gesuche hin gesprochen, die <strong>im Stiftungsrat behandelt und gutgeheissen<\/strong> werden. Dem Zweck der Stiftung muss entsprochen werden. Der Stiftungszweck kennt nur die SOG als Destina\u0308rin und alle Zuwendungen wurden und werden zu Gunsten der SOG gesprochen.<\/span><\/em><\/p>\n<p><em><span style=\"color: #800000;\">Der SOG-Vorstand wa\u0308hlt die Stiftungsratsmitglieder und kann diese abberufen. <strong>Ex officio sind der aktuelle SOG-Pra\u0308sident<\/strong> und der <strong>aktuelle Finanzchef<\/strong> im Stiftungsrat. Der Stiftungsrat umfasst mindestens 3 Mitglieder. Die Stiftungsra\u0308te arbeiten <strong>ehrenamtlich<\/strong>.<\/span><\/em><\/p>\n<p><em><span style=\"color: #800000;\">U\u0308ber Spendeneinga\u0308nge legt die Stiftung keine offene Rechenschaft ab. Die Einnahmen und Ausgaben der Stiftung sind in der Jahresrechnung der Stiftung aufgefu\u0308hrt und werden ordentlich revidiert und von der eidgeno\u0308ssischen Stiftungsaufsicht kontrolliert. Weitere Ausfu\u0308hrungen wurden an der Sitzung vom 28.02.2017 in Aarau gemacht.<\/span><\/em><\/p>\n<p><em><span style=\"color: #800000;\">Es gibt weder finanzielle Vor- noch Nachteile dieser Einlagen. Die von der SOG eingebrachten Zuwendungen sind in den Folgejahren vollumfa\u0308nglich wieder der SOG zu Gute gekommen (ersichtlich in den Jahresrechnungen der SOG). Die SOG ist die einzige Destina\u0308rin der Stiftung.<\/span><\/em><\/p>\n<p><em><span style=\"color: #800000;\"><strong>Die Stiftung ist Dritten keine Rechenschaft schuldig.<\/strong> Die Stiftung unterliegt der Kontrolle der Eidgeno\u0308ssischen Stiftungsaufsicht und wird ja\u0308hrlich von einer unabha\u0308ngigen, externen Revisionsstelle (hier BDO, Solothurn) revidiert. <strong>Die Ta\u0308tigkeiten der Stiftung wurden nie beanstandet<\/strong>.<\/span><\/em><\/p>\n<p><strong>Beurteilung der Antwort<br \/>\n<\/strong>Die Beilage der Stiftungsstatuten zu den Antworten h\u00e4tte Vertrauen gewinnen k\u00f6nnen. Die SOG hat die Chance verpasst.<\/p>\n<p>Die erste Frage wurde nur ausweichend beantwortet. Sie bezog sich eigentlich darauf, wieso eingebrachtes Stiftungsverm\u00f6gen und nicht nur dessen\u00a0Ertr\u00e4ge verteilt werden darf.\u00a0Nachhaltig ist die Bestimmung \u2013 wie causa zeigt \u2013 nicht.<\/p>\n<p>Sollte ein Corporate-Governance-Student ein Musterbeispiel\u00a0suchen, wie man es <span style=\"text-decoration: underline;\">nicht<\/span> tun sollte, so wird er bei der SOG f\u00fcndig. Die Struktur ist v\u00f6llig verfilzt. Der Stiftungsrat hat keine Handlungsfreiheit \u2013 es muss jedem Antrag der SOG-Spitze zustimmen. Zudem entscheiden\u00a0in der Person des Pr\u00e4sidenten [wieso wurde\u00a0Herr Holenstein nicht gew\u00e4hlt?] und des Finanzchefs SOG ex officio (sic!) die gleichen Personen \u00fcber den Antrag, welche den Antrag selbst gestellt haben. Ein Reglement ist deshalb\u00a0\u00fcberfl\u00fcssig. Fachliche Anforderungen\u00a0sind in\u00a0dieser Konstellation gar nicht n\u00f6tig. Es ist\u00a0daher logisch, dass die Spendeneing\u00e4nge der letzten Jahre auf gut Deutsch &#8220;NULL&#8221;\u00a0betrugen. Zu ihrem Gl\u00fcck\u00a0arbeiten diese Herren ehrenamtlich, denn f\u00fcr diese Nicht-Leistung auch noch ein Sal\u00e4r zu beziehen w\u00e4re \u00fcberdies auch noch frech.<\/p>\n<p>Wieso die SOG zun\u00e4chst in die Stiftung transferieren musste, um es anschliessend wieder zur\u00fcck zu erhalten, entbehrt jeglicher Logik und kann auch von der SOG nicht begr\u00fcndet werden. Vielleicht ging es einzig\u00a0um eine T\u00e4uschung?<\/p>\n<p>Wie kann die Stiftung niemandem Rechenschaft schulden, wenn der Stiftungsrat vom SOG-Vorstand bestellt wird? Auf Basis welcher Berichte w\u00e4hlt dann der SOG-Vorstand deren Mitglieder? Vermag es hier noch irgendjemanden erstaunen, dass die Stiftung die in sie gesetzten Ziele nicht erreicht hat?\u00a0Wie h\u00e4tte jemand etwas beanstanden k\u00f6nnen, wenn die Stiftung niemandem Rechenschaft schuldet? Wenn jemand etwas h\u00e4tte beanstanden sollen, dann w\u00e4ren es \u2013 oh Wunder \u2013 wieder die gleichen Personen gewesen! Wo bleibt die Einsicht?<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">Fazit<\/span>: Es braucht wirklich viel, um so viel Dilettantismus an einem Ort vereinen zu k\u00f6nnen. Die SOG hat es leider fertiggebracht. Die Stiftung war von Anfang an organisatorisch\u00a0falsch\u00a0aufgestellt.<\/p>\n<h1><strong>Schlussfazit<\/strong><\/h1>\n<p>Mit den\u00a0Antworten hat sich die SOG-Spitze weiter in den Sumpf geritten. Das Ausmass an F\u00fchrungsversagen wird (nochmals) eindr\u00fccklich belegt. Das Vertrauen ist weg.<\/p>\n<p>Wer einer Organisation mit so grossen M\u00e4ngeln Geld zuspricht, um die Unzul\u00e4nglichkeiten \u00fcberdecken zu k\u00f6nnen, ist dazu verdammt, mit ihr unter zu gehen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Schluss des &#8220;Offenen Briefes&#8221; der AOG an den SOG Pr\u00e4sidenten (datiert vom 9. 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