{"id":587,"date":"2010-06-20T10:34:06","date_gmt":"2010-06-20T08:34:06","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.ggstof.ch\/?p=265"},"modified":"2010-09-20T10:27:36","modified_gmt":"2010-09-20T08:27:36","slug":"miliz-engagement-lohnt-sich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/fricktaleroffiziere.ch\/?p=587","title":{"rendered":"Miliz-Engagement lohnt sich"},"content":{"rendered":"<blockquote>\n<p><em>Die Angeh\u00f6rigen des milit\u00e4rischen Kaders verf\u00fcgen [&#8230;] ceteris  paribus \u00fcber ein h\u00f6heres Humankapital gegen\u00fcber Personen ohne  milit\u00e4rische Kaderausbildung.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><em>Quelle: <a href=\"http:\/\/news.nzzexecutive.ch\/human_resource_management\/forschung\/miliz-engagement_lohnt_sich_1.3394771.html\" >NZZ Online<\/a><br \/>\n<\/em><\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Zu diesem Schluss kommen Dr. Philippe Mahler und Prof. Dr. Bruno Staffelbach vom Lehrstuhl f\u00fcr HR-Management an der Universit\u00e4t Z\u00fcrich in einer Studie, die sie zun\u00e4chst im August 2009 in einem <a href=\"http:\/\/news.nzzexecutive.ch\/human_resource_management\/forschung\/miliz-engagement_lohnt_sich_1.3394771.html\" >Artikel in der NZZ<\/a> zusammenfasst haben und die nun in einem <a href=\"http:\/\/www.dievolkswirtschaft.ch\/editions\/201006\/Mahler.html\" >l\u00e4ngeren Artikel<\/a> in der Zeitschrift &#8220;<a href=\"http:\/\/www.dievolkswirtschaft.ch\/\" >Die Volkswirtschaft<\/a>&#8221; erschienen ist. Hier ein paar Highlights:<span id=\"more-265\"><\/span><\/p>\n<blockquote>\n<p><em>Miliz heisst freiwilliges Engagement. Verschiedene Beobachtungen deuten  darauf hin, dass dieses zunehmend unter Druck kommt. Erodiert die  Freiwilligkeit, oder ist es der Arbeitsmarkt, der solche Engagements  nicht mehr zul\u00e4sst? Vergleicht man die Einkommensverl\u00e4ufe von j\u00fcngeren  Milizkadern der Armee mit Nichtkadern, so zeigt sich, dass sich eine  milit\u00e4rische Weiterausbildung auf das berufliche Einkommen der Kader <span style=\"text-decoration: underline;\"> nicht negativ<\/span> auswirkt.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: right;\">Quelle: <a href=\"http:\/\/www.dievolkswirtschaft.ch\/editions\/201006\/Mahler.html\" >Die Volkswirtschaft<\/a><em><br \/>\n<\/em><\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Die Autoren gehen auch auf den Umstand ein, dass der Kadernachwuchs quantitativ ungen\u00fcgend ist. Sie kommen dabei zum selben Schluss wie die GGstOf in ihrer <a href=\"http:\/\/blog.ggstof.ch\/umfrage\" >Umfrage<\/a> vom Fr\u00fchling 2010. Ein m\u00f6glicher Grund ist,<\/p>\n<blockquote>\n<p><em>dass infolge der sprunghaften sicherheitspolitischen Diskussion der  letzten Jahre und mit den damit verbundenen doktrinalen Unsicherheiten  den angehenden Kadern klare Ziele und eindeutige Perspektiven fehlen, um  die Vor- und Nachteile einer milit\u00e4rischen Weiterausbildung hinreichend  absch\u00e4tzen zu k\u00f6nnen.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: right;\">Quelle: <a href=\"http:\/\/www.dievolkswirtschaft.ch\/editions\/201006\/Mahler.html\" >Die  Volkswirtschaft<\/a><em><br \/>\n<\/em><\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Erw\u00e4hnenswert sind zudem einige statistischen Aussagen zur Erhebung (Grundgesamtheit = Inf Bat mit 380 AdA), insbesondere etwa:<\/p>\n<blockquote>\n<p><em>70% der Stichprobe geh\u00f6ren den Mannschaftsgraden an und 17% den  Unteroffiziersgraden; 13% haben eine Offiziersausbildung absolviert.  Gesamthaft bekleiden 54% der Stichprobe auch im Zivilen eine  F\u00fchrungsfunktion \u2013 bei den Kadern 60% und bei den Mannschaftsgraden 52%.  Diese Differenz ist statistisch nicht signifikant. [&#8230;]<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><em>30% der milit\u00e4rischen Kader haben einen Fachhochschul- oder einen  Universit\u00e4tsabschluss, 28% verf\u00fcgen \u00fcber eine Matura bzw. \u00fcber einen  h\u00f6heren Berufsschulabschluss und 42% haben eine abgeschlossene  Berufsausbildung. [&#8230;]<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">[Bei der Lohnh\u00f6he von Mannschafts- und Kaderangeh\u00f6rigen]<em> f\u00e4llt auf, dass in der h\u00f6chsten  Lohngruppe am meisten und in der tiefsten Lohngruppe am wenigsten  Offiziere vertreten sind. F\u00fcr die Mannschaftsgrade ergibt sich gerade  das umgekehrte Bild: Die Unterschiede sind statistisch signifikant. Eine  milit\u00e4rische Weiterausbildung wirkt sich also nicht negativ auf den  beruflichen Erfolg aus, wenn man den beruflichen Erfolg mit der Lohnh\u00f6he  misst.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: right;\">Quelle: <a href=\"http:\/\/www.dievolkswirtschaft.ch\/editions\/201006\/Mahler.html\" >Die  Volkswirtschaft<\/a><\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Wir empfehlen die <a href=\"http:\/\/www.dievolkswirtschaft.ch\/editions\/201006\/Mahler.html\" >Zusammenfassung<\/a> zur Lekt\u00fcre. Sie ist auch <a href=\"http:\/\/www.dievolkswirtschaft.ch\/de\/editions\/201006\/pdf\/Mahler.pdf\">als PDF verf\u00fcgbar<\/a>.<em><br \/>\n<\/em><\/p>\n<p><em><br \/>\n<\/em><\/p>\n<p><script type=\"text\/javascript\">\nvar flattr_wp_ver = '0.9.16';\nvar flattr_uid = '32309';\nvar flattr_url = 'http:\/\/blog.ggstof.ch';\nvar flattr_lng = 'de_DE';\nvar flattr_cat = 'text';\nvar flattr_tag = 'blog,wordpress,rss,feed';\nvar flattr_btn = 'large';\nvar flattr_tle = 'GGstOf';\nvar flattr_dsc = 'Blog der Schweizer Generalstabsoffiziere';\n<\/script><br \/>\n<script src=\"https:\/\/api.flattr.com\/js\/0.5.0\/load.js?mode=auto\" type=\"text\/javascript\"><\/script> <\/p>\n<p>Feel free to Flattr this post at <a href=\"http:\/\/flattr.com\/\" title=\"Flattr\" >flattr.com<\/a>, if you like it.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/flattr.com\/\" title=\"Flattr\" ><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.ggstof.ch\/blog\/wp-content\/plugins\/flattrss\/button-compact-static-100x17.png\" alt=\"flattr this!\"\/><\/a><\/p>\n<p class=\"wp-flattr-button\">\n<p><b><a  href=\"http:\/\/www.ggstof.ch\/blog\/wp-content\/plugins\/comments-on-feed\/comments-template.php?id=265\">Write a quick comment<\/a><\/b><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Angeh\u00f6rigen des milit\u00e4rischen Kaders verf\u00fcgen [. 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