Fricktaler Offiziere – Christoph Staubli

Auch wenn unser Verein eher klein ist, wir kennen einander kaum. Deshalb portraitieren wir einzelne Offiziere aus unseren Reihen. Dieses Mal unseren Revisor, Oblt Christoph Staubli.

Christoph Staubli

  • Wohnort: Ittenthal
  • Berufliche Tätigkeit: Eidg. Versicherungsfachmann
  • Beschreiben Sie sich mit drei Worten: vielseitig, ehrgeizig, aufbauend
  • Offizier seit: 04.06.1989 Die Brevetierung ist ein unvergessliches Erlebnis in der Schlosskirche Rapperswil SG
  • Wieso haben Sie „weiter gemacht“? Was war Ihr Ziel? Erfahrungen machen mit der Führung von Menschen. Mein Beitrag zur Erhaltung des Erfolgsmodels Schweiz und die Armee ist Teil dessen, dies war mein Antrieb.
  • Wichtige militärische Karriereschritte:
    – 1987 Flab RS 46, Bttr II Payerne
    – 1988 Flab UOS 46 Bttr I Payerne + Abverdienen
    – 1989 Flieger- Flab Offiziersschule, Dübendorf

    – 1989 Mob L Flab Bttr V/7, Zfhr
    – 1992 Abverdienen Piloten RS 42 Riazzino Tessin
    – Ab 1993 Umschulungskurse auf die Stinger Lenkwaffen (Lwf Zugführer) in Payerne, mit dem heutigen Armeechef Herrn André Blattmann
    – 1994 L Flab Lwf Bttr I/7, Zfhr
    – 2003 WK Briegels GR, Kdo L Flab Lwf Bttr I/7, letzter Wk
  • Dank dem Militärdienst habe ich gelernt: Führen, jeder kann fast alles erreichen, gemeinsam Ziele erreichen
  • Das werde ich nie vergessen:
    > Die vielen Flugeinsätze, meistens als Passagier, in der Piloten RS im Tessin 1992.
    > Was ich auch nie vergessen werde sind die interessanten Erfahrungen mit den Angehörigen der amerikanischen Armee in Payerne, anlässlich der Einfürung der Stinger Lenkwaffen 1993.
    > Ebenso die Erfahrung im letzten WK in Briegels GR: Am Abend und noch ein bisschen länger habe ich mit dem Wirt meiner Unterkunft die Erlebnisse im Militärdienst gebührend gefeiert. Am nächsten Morgen erkannte mich genau dieser Wirt nicht, da ich im Skianzug zum „Zmorge“ erschien. Er liess diskret abklären, ob da jemand ohne seine Erlaubnis übernachtet hätte…
  • Welche Tätigkeit beherrschen Sie so gut, dass man sie dafür auch entlohnen müsste? Das Zuhören.
  • Was ich den Mitgliedern anbieten kann: Beratung und Info’s über Versicherungen/Finanzen und Netzwerke
  • Wie sieht die Welt in 10 Jahren aus? Der schnelle Wandel fordert uns immer mehr hinaus. In 10 Jahren ist einges realisiert, das wir uns heute noch gar nicht denken können.
  • Wo sollten die WK’s statt finden, in den Kasernen oder in den Dörfern? Und warum? Die Bevölkerung sollte die Armee spüren und auf positive Art und Weise damit konfrontiert sein, nur so kann das Milizsystem weiterhin bestehen bleiben. Desshalb sollen die WK wenn immer möglich in den Dörfern durchgeführt werden.
  • Welche Frage sollen wir dem nächsten Mitglied stellen? Wie soll uns eine Armee mit weniger als 120’000 Mann im Bedarfsfall schützen?
  • Was wollen Sie uns sonst noch sagen? Besten Dank an den Vorstand und alle Mitglieder, nur durch dieses Engagement „lebt“ die Fricktalische Offiziersgesellschaft.

Auf einer Expedition 2009

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