Es tönt nach schlimmem Kriegsszenario, ist aber nur eine Übung

16. Februar 2015. Es ist eisig kalt und ruhig. Noch lässt sich nichts vom nahenden Gegner erahnen. Doch gut versteckt in einem alten Bauernhaus in der Nähe von Biberist stehen Panzer und Soldaten bereit. Über Funk meldet ein Leutnant, dass gegnerische Truppen gesichtet worden sind. Im Nu werden Leute ausgeschickt, um die Lage zu beobachten und unter Kontrolle zu halten. Was hier nach einem schlimmen Kriegsszenario klingt, ist glücklicherweise nur eine Übung der Schweizer Armee.

Unter dem Namen «Angerona Duplex» probt die Panzerbrigade 1 seit gestern Montag und bis morgen im Raum Solothurn/Bern für den Ernstfall. Angerona steht für die römische Göttin der Verschwiegenheit und des geheimen Wissens. Duplex für den verbundenen Kampf zweier Bataillone, hier namentlich um das Aufklärungsbataillon 1 und das Geniebataillon 2. Ihre gemeinsame Mission: Nachrichtenbeschaffung. Also herausfinden, wo der Gegner sich befinden könnte und was er vorhat. Dazu gehört auch die Inbetriebnahme des Bereitschaftsraumes, die Sicherstellung von Mobilität und Unterstützung der zivilen Behörden.

Den ganzen Bericht gibt es hier.

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